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Stellenausschreibung

Für unsere Beratungsstelle in Bochum suchen wir ab sofort eine Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin
in Teilzeit (20 oder 30 Std/Woche, zunächst befristet bis 31.12.2020)

Aufgabengebiete:

• Aufsuchende Arbeit (NRW-weit) in Prostitutionsstätten
• Informationsvermittlung und individuelle, ressourcenorientierte Beratung zu prostitutionsrelevanten Themen
• Beratung in persönlichen, sozialen, wirtschaftlichen und Alltagsfragen von Sexarbeitenden, sowie die Klärung komplexer Problemlagen
• Beratung zu gesetzlichen Leistungen und Hilfen bei der Durchsetzung von Ansprüchen
• Hilfen zur Überwindung von Krisen und Notlagen sowie die Entwicklung von Perspektiven
• Schuldenregulierung
• Kooperation mit relevanten Institutionen und Trägern der Beratungslandschaft
• Sensibilisierung für das differenzierte Thema Sexarbeit und damit in Zusammenhang stehende Thematiken/Bereiche
• Projekt- und Gremienarbeit sowie die Mitwirkung in regionalen Netzwerken

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Sozialarbeit oder vergleichbaren Studiengängen.

Wir wünschen uns eine Mitarbeiterin mit
• einem akzeptierenden Beratungsansatz, deren Handeln geprägt ist von Wertschätzung, Respekt und Empathie für Menschen in der Sexarbeit
• Kenntnissen in Sozialrecht (insbesondere SGB II, V, X, XII) und den rechtlichen Regelungen der Prostitution
• Erfahrungen in der sozialen, beruflichen und aufsuchenden Beratung von Sexarbeiter*innen oder vergleichbaren Zielgruppen
• Freude an der konzeptionellen Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes
• Fremdsprachenkenntnisse
• Gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift
• Kenntnissen der üblichen Arbeitsprogramme (Excel, Word, Outlook)
• Interesse an eigenverantwortlicher Arbeit
• Team- und Konfliktfähigkeit
• Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und Ortsabwesenheit
• Führerschein Klasse B und eigener PKW

Du erfüllst nicht alle Anforderungen....kein Problem!

Wir freuen uns auch über Bewerberinnen, die nicht alle gefragten Voraussetzungen erfüllen, aber bereit sind, fehlende Kenntnisse alleine und im Team, sowie über Fortbildungen zu erlernen.

Wir bieten:

• Ein abwechslungsreiches Arbeitsfeld
• Bezahlung entsprechend TV-L
• Fortbildungsmöglichkeiten
• Teamorientierte Zusammenarbeit
• Regelmäßige Supervision

Bewerbungen von Menschen mit Migrationserfahrung und/oder Erfahrungen in der Sexarbeit sind ausdrücklich erwünscht und werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

Bitte sende uns Deine aussagekräftige Bewerbung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder per Post an:

Madonna e.V.
Treffpunkt und Beratung für Sexarbeiterinnen
Alleestr. 50
44793 Bochum

Bei Fragen wende Dich bitte an Frau Köttner, Tel.: 0234-685750, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Madonna e.V. lädt ein zu einer Veranstaltung im Rahmen der diesjährigen Bochumer Frauenwochen:

„Das ‚schwedische Modell‘ ist kein Erfolgsmodell“
Filmvorführung und Diskussion mit Madonna e.V. zum "Sexkaufverbot"
am Freitag, den 13.03.2020
Beginn um 19 Uhr
im Atelier Automatique, Rottstraße 14, 44793 Bochum

Der Eintritt ist frei!

Weitere Informationen siehe Anhang.

Mit den besten Grüßen
Madonna e.V.

Das Prostituiertenschutzgesetz in der Praxis

Kampf für mehr Sicherheit auf dem Straßenstrich in Trier

Nicole Schulze, Sexarbeiterin und Vorstandsmitglied im BesD e.V., kämpft für sichere und saubere Stellplätze in und um Trier. Ein Bericht der Landesschau Rheinland-Pfalz, SWR Fernsehen RP vom 13.01.2020, 18:45 Uhr, beschreibt die Auswirkungen des ProstSchG für den Straßenstrich in Trier.

Hier geht´s zum Video!

Nun endlich hat das Madonna - Archiv und Dokumentationszentrum SEXARBEIT eine eigene Homepage!

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Archiv-Bestand, den Öffnungszeiten und Kontaktdaten, unseren Vorhaben und Projekten.

Wir freuen uns über regen Besuch auf unserer Seite!!

Seit nunmehr 12 Jahren erinnern wir mit einem Gottesdienst zum Internationalen Hurentag an die Proteste der Sexarbeiterinnen, die in Lyon in Frankreich am 02. Juni 1975 die Kirche Saint Nizier besetzten.
Sie traten in den Generalstreik, um auf die stigmatisierenden, korrupten und gefährlichen Bedingungen, unter denen Prostituierte arbeiten mussten, aufmerksam zu machen.
Der diesjährige Gottesdienst steht unter dem Motte „Frauen eine Stimme geben“.
 Am 1. Juli 2017 trat das Prostituiertenschutzgesetz in Kraft. Mit ihm müssen sich alle Frauen, die in der Sexarbeit tätig sind oder werden wollen, registrieren lassen und müssen fortan einen Hurenpass bei sich führen. Was das für Auswirkungen und Folgen hat, haben uns einige Sexarbeiterinnen verraten.

Diesen Frauen geben wir in diesem Gottesdienst eine Stimme - in der Hoffnung, gehört zu werden. Hier finden die Einladung.