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Die Bundestagsfraktionen DIE GRÜNEN und DIE LINKE haben am 12. und 13. Januar 2016 Anträge zur Regulierung der Sexarbeit gestellt. Beide Anträge erteilen der repressiven Pflichtberatung und Zwangsregistrierung des Entwurfs der Regierungskoalition eines "Prostituiertenschutzgesetzes" eine Absage.

Während DIE GRÜNEN eine Erlaubnispflicht für Prostitutionsstätten mit weitreichenden Kontrollinstrumenten fordert und damit laut dem BesD weiterhin "von dem paternalistischen Schutzgedanken" ausgeht, "der Stigmatisierung von Sexarbeiter_innen als unmündige Opfer weiter Vorschub leistet", setzt DIE LINKE in ihrem Antrag auf die Beteiligung von Berufsverbänden und allen Akteur*innen der Branche bei der Regulierung der Sexarbeit, um die Selbstbestimmungsrechte der Sexarbeiter*innen (auch gegenüber Betreiber*innen) zu stärken.

Antrag: DIE GRÜNEN

Antrag: DIE LINKE

Stellungnahme des BesD e.V.

Stellungnahme des BSD e.V.

Weihnachtsgruss

Die NRW-Ministerin Barbara Steffens hat gestern am 26. August 2015 gemeinsam mit Frau Zimmermann-Schwartz ein Pressegespräch durchgeführt. Anlass war das geplante Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG). In dem Papier

Sexarbeit besser schützen - Geplantes Prostituiertenschutzgesetz muss Erkenntnisse aus NRW berücksichtigen

kritisiert die Ministerin vor allem die in dem Referentenentwurf vorgesehene Anmelde- und Beratungspflicht für Sexarbeiterinnen als "lebensfremd" und bezweifelt darüber hinaus deren Umsetzbarkeit. Daneben bestünden erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken.

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Seit dem 16. März ist die neue Lola-App online.

Lola ist eine App für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter mit Videosclips zu Themen wie Krankenversicherung in Deutschland und gesundes und sicheres Arbeiten in der Sexarbeit, mit einem GPS-gestützten Navigationssystem zu wichtigen Adressen in Bochum und Duisburg und mit Informationen zu Beratungsstellen und Gesundheitsämtern für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter in NRW.

Die Informationen bei Lola sind in den Sprachen bulgarisch, rumänisch, türkisch, englisch und deutsch abrufbar. In Kürze wird ein Beratungschat aktiviert, in dem sich Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter in den oben genannten Sprachen online beraten lassen können.

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